Graufeder
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Im Süden erstrecken sich die Gebirgszüge der Maikra- Ketten, im Nordosten der Ontariosee und dazwischen sanft ansteigende Hänge, die dicht mit Wald bewachsen sind. Einige Lanhäuser und Tepees stehen im Halbkreis auf einer Lichtung. Davor sitzen Frauen, die eifrig Mokassins mit bunten Perlen verzieren, und nackte Kinder, die entweder einen Truthahn ärgern, oder mit Voglepfeilen in die Luft schiessen. Alte Männer sitzen vor ihrem Tepee und blinzeln in die warme Frühlingssonne, während eine Schar von Kriegern auf einem schmalen Pfade durchs Maisfeld reitet. Sie sind mit Messern und Speeren bewaffnet, ziehen also auf die Jagd. Ihr Anführer Graufeder ist glücklich, denn er hat eben einen Vertrag über die Sicherheit des Lagers abgeschlossen. Kein Weißer darf es wagen, das Lager, das jetzt unter dem Schutz des großen weißen Vaters in Washington steht, anzugreifen. Der kleine Trupp reitet bis an das Ufer des glasklaren Sees Lake Ontario, auf dessen Mitte das Floß des weißen Farmers Ben Childers kreuzt. Er ist seit Jahren Freund der Irokoianer und betreibt mit ihnen einen gerechten Handel. "Toka wada minneasoto!" spricht der Anführer zu seinen Stammesgenossen, was bedeutet:: "Seht, der winkt!" Grüßend heben die Indianer ihre Hände zu Ben Childers empor. Glücklich reiten sie weiter, am Tempel für den Kriegsgott Huitzilopochtli vorbei. Aufgrund des Vertrages sind die Kriegslanzen und Skalpe entfernt worden. Die Indianer reiten einen Hügel hinauf, der dicht mit Büffelgras bewachsen ist. |
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Hier
beginnt das Jagdgebiet für die Büffel. Da ist es einem jungen
Krieger, als höre er Stimmen. Sein Pferd scheut. Eilends meldet er
es dem Anführer. |
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